gemeinsam stark

Auf der Wunschliste stehen die USA ganz oben

26. Februar 2018

Foto: Landvolk

L P D - „Dieses Praktikum hat mich selbständig und aufgeschlossen für Neues gemacht“, schreibt Stephan über seinen Auslandsaufenthalt in den USA. „Es wurde immer in jeder Minute gefragt, wie man in Deutschland arbeitet und lebt“ - Roland hat von seinem 12-wöchigen Russland-Praktikum prägende Eindrücke mitgebracht und erlebt, dass das Interesse nicht einseitig ist. Fabiola war ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse auf einer irischen Farm. „Ich bin als anderer Mensch wiedergekommen!“ schreibt sie. Praktikumsberichte wie diese zeigen die Erfolge, die die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit dem internationalen Praktikantenaustausch erzielt, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Die kompletten Berichte sind online einsehbar auf www.bauernverband.de/praktikanten-berichten.

Die Schorlemer Stiftung vermittelt Landwirte, Gärtner und Winzer in die ganze Welt, im vergangenen Jahr waren es 145 Teilnehmer. Sie unterstützt bei der Betriebssuche und bei den bürokratischen Hürden wie der Beantragung einer Arbeitserlaubnis und eines Arbeitsvisums. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine finanzielle Förderung möglich. „Wohin es geht, das steht den Praktikanten grundsätzlich frei, aber es gibt seit Jahren eine klare Tendenz zu Praktika außerhalb Europas“, sagt Antje Bauch von der Schorlemer Stiftung. Die meisten Praktikanten möchten nach wie vor in die USA, im vergangenen Jahr waren es 58 Praktikanten. Auf der Wunschliste auf Platz zwei steht Kanada, gefolgt von Neuseeland und Australien. Beliebtestes Ziel in Europa ist Irland. Die meisten Praktika dauern sechs bis zwölf Monate, aber auch zwei- bis drei-monatige Aufenthalte sind möglich. Die Bedingungen für die Teilnahme am internationalen Praktikantenaustausch der Stiftung und alle nützlichen Informationen und Kontaktdaten sind zusammengefasst auf www.bauernverband.de/internationaler-praktikantenaustausch. (LPD 16/2018)

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