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Landvolk hält an Ausgleichszulage fest

15. Februar 2018

Foto: Landvolk

L P D – Das Landvolk Niedersachsen möchte mit der Ausgleichszulage an einer bewährten Förderung festhalten. Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke appelliert in diesem Zusammenhang an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen, Johanne Modder von der SPD und Dirk Toepffer von der CDU. „Die betroffenen Landwirte haben in der Regel nicht nur erhebliche natürliche Nachteile auszugleichen, sie leisten durch ihre Bewirtschaftung zugleich einen namhaften Beitrag zum Erhalt des Dauergrünlandes in Niedersachsen“, begründet er in einem Brief und spricht sich für die Beibehaltung der Förderung aus.  Er verweist in dem Zusammenhang auch auf die Vorarbeiten zur Neuabgrenzung dieser Gebiete, die von der EU verlangt wird. Die neu erarbeitete Gebietskulisse spiegele die naturräumlichen Nachteile der betroffenen Regionen deutlich besser wider. So seien nun auch Grünlandbetriebe miterfasst, die zwar über bessere, aber doch schwierig zu bewirtschaftende Böden verfügten. Diese an der Nordseeküste, aber auch im südniedersächsischen Bergland gelegenen Höfe könnten nach der Neuabgrenzung erstmals mit der bewährten Zulage unterstützt werden.

Umso stärker treffe diese Bauern die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, die Ausgleichszulage abzuschaffen. Schulte to Brinke macht sich daher vehement für eine Revision dieses Beschlusses stark und appelliert an die Fraktionsvorsitzenden, dafür die erforderlichen Finanzmittel aufzubringen. Gerade die Bewirtschafter von Grünlandflächen, zumeist Milchviehbetriebe, seien aktuell noch in einer Phase der Konsolidierung nach mehreren heftigen Preiskrisen am Milchmarkt. Ihnen komme die einfach zu verwaltende Förderung direkt zugute, diese solle das Land unbedingt fortführen, fordert das Landvolk. (LPD 13/2018)

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