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Diese "Bauernregeln" diffamieren

03. Februar 2017

Foto: DBV

L P D – „Mit ihren ‚neuen Bauernregeln‘ hat sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Ton sehr deutlich vergriffen. Diese sehr pauschalen Beleidigungen treffen jede Bäuerin und jeden Bauern in ihrer Ehre und verlangen eine Entschuldigung.“ Mit diesen Worten fordert Landvolkpräsident Werner Hilse einen sofortigen Stopp der von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gestarteten Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“. Mit äußerst platten Bauernregeln in dem Stil von „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein“ diffamiert sie nach Einschätzung des Landvolkes pauschal einen gesamten Berufsstand. Information wird hier zum Wahlkampf umgemünzt, und das auch noch auf Kosten der Steuerzahler. „Frau Hendricks lässt jeglichen Respekt vermissen und tritt Dialogangebote zu einem ehrlichen Ausgleich von Landwirtschaft und Naturschutz brutal mit Füßen. Das ist nicht die Art von Fairness und respektvoller Auseinandersetzung, die SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor wenigen Tagen für den Wahlkampf angekündigt hat“, kritisiert Hilse. Landwirte wissen die Aussagekraft überlieferter Bauern- und Wetterregeln einzuschätzen, sie spiegeln zugleich die intensive Beschäftigung mit der Natur und der Umwelt wider. Die äußerst flachen und niveaulosen Bauernregeln à la Hendricks lassen diese Tiefe dagegen vermissen. „Kräht die Hendricks auf dem Mist, weiß der Bauer dass Wahlkampf ist“, kontert das Landvolk und fordert einen sofortigen Stopp der diffamierenden Kampagne.

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