Junglandwirtetag 2012 - Agrarrohstoffe bieten mehr
20. Februar 2012
L P D - Neben der Nahrungsmittelerzeugung
haben sich die Landwirte mit der Bereitstellung von Rohstoffen für die
Energieerzeugung und mit der Energieerzeugung selbst bereits ein neues
Standbein erschlossen. Die Junglandwirte ruhen sich auf diesem Erfolg nicht aus,
sondern stellen sich konsequent die nächste Frage: Welche alternativen
Verwendungsmöglichkeiten gibt es für landwirtschaftliche Produkte? Wie der
Landvolk-Pressedienst berichtet, steht der Junglandwirtetag am 22. Februar um
9.30 Uhr im Tagungshotel Wienecke in Hannover unter dem zukunftsweisenden Titel
„Rohstoffe vom Acker – Alternativen zu Tank und Teller“. Die Referenten
spiegeln dabei das breite Interesse der Junglandwirte wider: Die
Wissenschaftler Prof. Dr. Irina Smirnova und Dr. Carsten Zetzl von der Technischen
Universität Hamburg-Harburg stellen in einem Vortrag „Neue Materialien aus landwirtschaftlicher
Biomasse“ vor, während Hubert Loick von der Loick AG Dorsten aus Praktikersicht
unter dem Titel „Das Maisterwerk – Alternativen vom Acker“ die Einsatzmöglichkeiten
der Körner aufzeigt. Nach ihren Vorträgen stellen sich die Referenten in einer
Podiumsdiskussion den Fragen des Publikums. Und davon sind nicht wenige zu erwarten.
So möchten die Junglandwirte beispielsweise erfahren, ob die Herstellung von biologisch
abbaubaren Verpackungen und Dämmstoffen, Kunststoffen und Kleidung ebenfalls
aus landwirtschaftlich erzeugten Rohstoffen eine Nische ist oder neben Teller
und Tank ein weiteres Standbein für die Landwirtschaft werden kann. Informationen
zu dieser Veranstaltung und zu den Junglandwirten Niedersachsen gibt es auf der
Homepage www.junglandwirte-niedersachsen.de, in der Geschäftsstelle der
Junglandwirte Niedersachsen unter Tel.: 0511-36704 34 oder per E-Mail an
info@junglandwirte-niedersachsen.de. (LPD 15/2012)