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Produktionswert der Landwirtschaft gestiegen

25. Januar 2018

Foto: Landvolk

L P D - Die deutschen Landwirte haben im vergangenen Jahr von höheren Erzeugerpreisen profitieren können. Nach ersten, zum Teil noch auf Schätzungen beruhenden Daten erzeugten sie Waren im Wert von 56,8 Mrd. Euro, gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Wert um 6,7 Prozent. Diese Zahlen nennt nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Nach dessen Angaben zur Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung erzielen die Landwirte mit Erzeugnissen aus der Tierhaltung einen Produktionswert in Höhe von 27,3 Mrd. Euro, er liegt damit etwas über dem Wert der pflanzlichen Erzeugung mit 26 Mrd. Euro. Den stärksten Zuwachs gab es bei den tierischen Erzeugnissen wie Milch und Eier, er basierte allein auf dem Wertzuwachs, die erzeuge Menge dagegen blieb konstant. Der Produktionswert erreichte hier mit 12,7 Mrd. Euro einen um 25 Prozent über dem Vorjahr liegenden Betrag.  Weitere 14,6 Mrd. Euro werden über den Verkauf von Schlachttieren erzielt, allein die Hälfte entfällt davon auf Schweine. Damit bereichern Fleisch, Milch und Eier mit ihren hochwertigen Proteinen und anderen Inhaltsstoffen nicht nur den Speisezettel, sondern sind für die deutschen Landwirte zugleich wichtige Einnahmequellen.

Bei den pflanzlichen Erzeugnissen spielt das Getreide die wichtigste Rolle, es stellt mit 6,7 Mrd. Euro fast die Hälfte des Produktionswertes in Höhe von 14,6 Mrd. Euro. Weitere 2,1 Mrd. Euro steuern die Kartoffeln bei, 3,2 Mrd. Euro das Frischgemüse. Die Bonner Behörde hat bei ihren Berechnungen Mengenerhebungen von Januar bis August bzw. September 2017 berücksichtigt, die Preisdaten lagen zum Teil bis Mitte November vor, die fehlenden Daten wurden auf Basis der Vorjahreswerte geschätzt. (LPD 7/2018)

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