gemeinsam stark

Bauern und Bäuerinnen engagieren sich für die Natur

21. Dezember 2017


L P D - Ackerrandstreifen, Blühstreifen, Feldgehölze, das sind nur einige Möglichkeiten, mit denen Landwirte etwas für die Natur tun können. Es gibt nach Mitteilung des Landvolk Pressedienstes viele verschiedene Initiativen, die auf diesen Weg positives zum Erhalt der Artenvielfalt leisten wollen. Die EU hatte mit der letzten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) über das sogenannte Greening ebenfalls dem ökologischen Vorrang eine besondere Bedeutung beigemessen, allerdings nach Einschätzung vieler Landwirte zu starre Vorgaben gemacht. Hier sollen nun Vereinfachungen und Erleichterungen die Umsetzung fördern. Daneben aber bleiben freiwillige Programme, wie sie beispielsweise der Kreisverband Ammerland mit einem Ackerrandstreifenprogramm oder das Rotenburger Landvolk mit seiner besonderen Mischung für die Ansaat von Blühstreifen bestritten haben. Die Stiftung Kulturlandpflege, eine Tochterorganisation des Zentralverbandes Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen (ZJEN), betreut allein 200 Naturschutzprojekte privater Flächeneigentümer. Dazu kommen viele Landwirte, die sich in einem der Agrarumweltprogramme engagieren.

Der Verein Information.medien.agrar, kurz i.m.a., widmet sein aktuelles „1x1 der Landwirtschaft“ dem Naturschutz. Das für die Jackettasche taugliche Infoblatt listet eine ganze Reihe aktueller Daten zur Landwirtschaft in Deutschland und Europa auf. Dem Fachpublikum bietet es damit viele ständig griffbereite Argumente in handfesten Zahlen und lädt zu einem Vergleich der Bundesländer wie auch der EU-Mitgliedstaaten ein. Mit dem Schwerpunkt Naturschutz informiert es zusätzlich über das in der Öffentlichkeit zu selten wirklich registrierte Engagement vieler Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter. Das handliche Leprrello kann kostenlos als download heruntergeladen oder bezogen werden im i.m.a.-shop unter www.ima-shop.de. (LPD 94/2017)

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