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Wie viele Daten braucht der Bauer?

16. Oktober 2017

Foto: Landvolk

L P D - Die Möglichkeiten, die die Digitalisierung den Landwirten eröffnet, sind gigantisch. Ob im Stall oder auf dem Acker, es können Stickstoffgehalte, Ertragspotenzial und vieles mehr ebenso problemlos erfasst werden. Beispielsweise auch Daten zum Stallklima und der Tiergesundheit, und zwar von jedem Ort der Welt aus. Die Betriebszweigauswertung auf Grundlage dieser Daten legen die Stellschrauben offen, mit denen Landwirte die Abläufe und somit auch den Ertrag optimieren können, schreibt der Landvolk-Pressedienst. So sieht die Digitalisierung wohl im Idealfall aus, im Einzelfall treibt allein die technische Einführung den Bauern Schweißperlen auf die Stirn. Außerdem ist die Datenerfassung auch nur dann sinnvoll, wenn sie effektiv ausgewertet werden kann. Kosten und Zeitaufwand müssen gegen den Nutzen gründlich gegeneinander abgewogen werden. Kurz vor der Landtechnikmesse Agritechnica, die mit unzähligen neuen digitalen Angeboten aufwarten wird, beleuchtet die Niedersächsische Landjugend (NLJ) das Thema. Die Vortragsveranstaltung „Perspektiven des (Land-) Wirtschaftens“ findet am 10. November in Heeslingen bei der Fricke Gruppe statt. Beginn ist um 10 Uhr. Die Veranstalter bitten um Anmeldung bis zum 3. November unter www.perspektiven.nlj.de oder Tel.: 0511 36704-45.

Die Referenten nähern sich dem Thema aus drei verschiedenen Richtungen. Thinus Glitz, Softwareentwickler und -anbieter, zeigt den jungen Landwirten die Möglichkeiten auf, die eine Managementsoftware als Gesamtlösung zu bieten hat. Die Praktiker Thore Carstens aus Kirchlinteln und Henrik Brunkhorst aus Lindhorst schildern Erfahrungen mit der Digitalisierung auf ihren landwirtschaftlichen Betrieben. Das viel diskutierte Thema Datenschutz ist das Fachgebiet von Alexander Eggers. Der IT-Experte und Unternehmer aus Nienburg spricht über die Sicherheit der erhobenen Daten und die Transparenz der Betriebe. (LPD 77/2017)

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