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Wo das Land grün ist, sind Wiesen und Weiden

10. August 2017

Foto: Landvolk

L P D - Abseits der politischen Farbenlehre sind weite Regionen im Agrarland Niedersachsen grün, sie werden als Dauergrünland genutzt. Gut 690.000 ha werden als Wiesen und Weiden genutzt und sind nach Angaben des Landvolkes Niedersachsens wichtige Futtergrundlage für die gut 800.000 Milchkühe sowie alle weiteren Rinder, aber auch Schafe, Ziegen oder Damtiere. Deutschlandweit wird eine Fläche von 4,7 Mio. Hektar (ha), das entspricht der Größe Niedersachsens, als Grünland genutzt. Weitere 11,8 Mio. ha sind bundesweit als Ackerland in Bewirtschaftung, in Niedersachsen  beträgt diese Fläche knapp 1,9 Mio. ha. Wiesen und Weiden benötigen ähnlich wie Ackerland Pflege und Düngung, damit die Pflanzen gut wachsen und der Landwirt hochwertiges Futter ernten kann. So entfernt der Landwirt beispielsweise unerwünschten Bewuchs wie Hahnenfußarten oder Ampfer und sät auch schon mal nach, damit die Grünlandnarbe dicht bleibt. Maulwurfhaufen und von Wildschweinen aufgewühlte Wiesen erfordern „Reparaturarbeiten“ wie Nachsaaten. In Regionen mit hoher Freizeitnutzung kann auch die Müllbeseitigung zusätzlichen Aufwand nötig machen, um Dosen, Flaschen, Papiermüll oder auch Hundekot zu beseitigen. Über weitere Daten und Fakten zur Grünlandnutzung nennt ein Flyer, den der i.m.a e.V. in seiner "3-Minuten-Info"-Reihe herausgegeben hat. Er informiert über die Grünlandpflege, deren Bedeutung für das Klima und das ökologische Gleichgewicht und erläutert, wie wichtig Wiesen, Weiden, Gras und Kräuter als Futterbasis für Nutztiere wie Rinder, Schafe und Ziegen sind. Ergänzt wird der Flyer im Medienangebot der i.m.a. durch ein Feldrandschild, das Landwirte nutzen können, sowie das Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt" mit einem Unterrichtsbaustein zum Thema Grünland. Der Flyer "Grünland" aus der "3-Minuten-Info"-Reihe kann kostenlos im i.m.a.-Webshop bestellt, online gelesen oder heruntergeladen werden. Er wurde mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank realisiert. (LPD 59/2017) 

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