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Zuckerrübenschnitzel bringen Abwechslung in den Trog

20. Oktober 2016

Foto: landpixel

L P D - Eigentlich sind die sogenannten Zuckerrübenschnitzel ein Nebenprodukt in den Zuckerfabriken, allerdings ein besonders wertvolles. Tierhalter wissen das getrocknete Mark der Zuckerrübe schon lange zu schätzen. Unter strengen Qualitätsauflagen schonend in der Region hergestellt, bringt es den Nutztieren Abwechslung in den Futtertrog, schreibt der Landvolk-Pressedienst. In der Milchviehhaltung haben sich die Zuckerrübenschnitzel in Form von Pressschnitzeln bewährt. Sie haben einen Wassergehalt von über 80 Prozent und werden auf dem Betrieb einsiliert. Pressschnitzel sind eiweißarm, energiereich und haben einen mittleren Rohfasergehalt. Die Zusammensetzung mit hohen Anteilen an Cellulose und Pektin ist zudem für die Milchviehfütterung günstig. Die Pressschnitzel können aber auch bis zu einem Trockenmassegehalt von 90 Prozent getrocknet werden und sind als Trockenschnitzel, in handlichen Säcken abgefüllt, ein sehr beliebtes Futtermittel für Pferde. Wegen des geringen Wassergehalts werden die Pressschnitzel vor dem Verfüttern eingeweicht. Sie werden nicht pelletiert, das beschleunigt den Einweichvorgang und steigert die Beliebtheit bei Pferdehaltern zusätzlich. Hersteller loben besonders die appetitanregende Eigenschaft der rohfaserreichen und leicht verdaulichen Trockenschnitzel, die als Bestandteil vom Mischfutter oder als Einzelfuttermittel verfüttert werden. (LPD 81/2016)

 

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