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Eurotier ist weltweites Forum der Tierhaltung

15. September 2016

Foto: Landvolk

L P D – Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung steht seit einigen Jahren im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Viele Tierhalter haben dabei den Eindruck, dass Tierschutzpläne, Tierwohl-Initiativen, Kompetenzkreise oder wissenschaftliche Gutachten über ihre Köpfe hinweg den Tierschutz diskutierten. Alle Fragen der modernen Nutztierhaltung will auch die Eurotier in Hannover beleuchten, sie richtet sich vorrangig an Praktiker, aber auch Vertreter von Verbänden, Wissenschaft und Politik. Beispielsweise ist auch der Deutsche Bauernverband mit einem Stand auf der Eurotier vertreten. Die Messe hat sich nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes zum weltweiten Forum für Tierhaltung entwickelt. Dies spiegeln auch die Ausstellerzahlen wider. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft als Veranstalter erwartet vom 15. bis 18. November auf dem hannoverschen Messegelände rund 2.500 Aussteller, davon mehr als die Hälfte aus dem Ausland. Von A wie Aquakultur bis Z wie „Zukunftsfähig Schweine mästen“ sollen alle Themenbereiche, alle Tierarten und viele Detailfragen angesprochen und möglichst mit Lösungsvorschlägen bedacht werden. Zunehmend nutzen Tierhalter übrigens digitale Technik, um das Wahlbefinden und die Gesundheit ihrer Tiere zu überwachen. Dabei hat das alte Sprichwort „Das Auge des Herrn mästet das Vieh“ bei weitem nicht ausgedient. Moderne Technik kann den Menschen nicht ersetzen, sie unterstützt ihn lediglich, erleichtert Kraft zehrende oder lästige Aufgaben und hilft, dem Tierwohl noch besser gerecht werden zu können.

Zur Eurotier 2014 kamen 156.000 Besucher, davon knapp 30.000 internationale Gäste. Die Fachmesse für die Tierhaltung findet im November im jährlichen Wechsel mit der Agritechnica, der Leitmesse für den Ackerbau, in Hannover statt. Weitergehende Informationen zur Eurotier, den Ausstellern und ihren Neuheiten finden sich unter www.eurotier.com. (LPD 72/2016)

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