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Geflügelhalter nehmen Grippewarnung sehr ernst

15. Dezember 2014

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L P D - „Unsere Geflügelhalter beobachten in Zusammenarbeit mit den Veterinären sehr aufmerksam ihre Bestände und nehmen jeden Verdachtsfall sehr ernst“. Mit diesen Worten reagiert Landvolkpräsident Werner Hilse auf die Nachricht von einem Verdacht auf Geflügelgrippe im Raum Barßel. Er verbindet damit zugleich die Hoffnung, dass die Infektionskette des Geflügelgrippeerregers im Keim erstickt  werden kann, falls sich der Verdacht bestätigen sollte. „Es ist zu wünschen, dass sich die Infektion nicht weiter ausbreiten konnte und alle unsere Vorsorgemaßnahmen schneller sind als das Virus“, fügt Hilse an. Sollte sich der Verdacht jedoch leider bestätigen, wäre das für alle Geflügelhalter in der betroffenen Region eine niederschmetternde Nachricht kurz vor den Feiertagen. Hilse appelliert in diesem Zusammenhang nochmals an alle Geflügelhalter, mit äußerster Sorgfalt, Hygiene und Umsicht die Tierbestände auf Krankheitssymptome wie Schwäche, Fieber oder Atembeschwerden zu kontrollieren. Die Geflügelbestände sollten strikt  überprüft und alle Vorsichtsmaßnamen eingehalten werden. Der Personen- und Tierverkehr ist auf das Nötigste zu beschränken. Im Verdachtsfall sollte der Tierhalter auf jeden Fall den Amtsveterinär zu Rate ziehen. Die hoch ansteckende Geflügelkrankheit lässt sich nicht behandeln, die Tierbestände können nur durch umfassende Vorsorgemaßnahmen geschützt werden. Die jüngsten Vogelgrippefälle in Mecklenburg-Vorpommern und den Niederlanden konnten regional schnell eliminiert werden, das Landvolk leitet daraus die Hoffnung auf einen vergleichbaren Erfolg für den aktuellen Fall in Niedersachsen ab.