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Jagdzeiten und Kulturlandpflege im Fokus

03. November 2014

L P D - Der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (ZJEN) stellt in seiner Mitgliederversammlung die umstrittene neue Niedersächsische Jagdzeitenverordnung in den Fokus. In ganz Niedersachsen vertritt der Verband mehr als 3.500 Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer mit einer Gesamtfläche von etwa 2,2 Millionen Hektar. Zur Mitgliederversammlung, am 18. November um 10 Uhr in der „Heidmarkhalle“ in Bad Fallingbostel, werden rund 800 Teilnehmer erwartet. Über bundesweite Aufgaben und Positionen zu den aktuellen jagdpolitischen Entwicklungen in den Bundesländern wird im Rahmen der Versammlung Jürgen Hammerschmidt referieren. Er ist Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer. Daneben werden nicht nur jagd- und eigentumspolitische Themen aus Niedersachsen diskutiert, die Zusammenkunft wird zugleich genutzt, um das „Stiftungsprojekt des Jahres“ aus dem Tätigkeitsfeld der Stiftung Kulturlandpflege auszuzeichnen. Die ZJEN-Tochter ist eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen. Ein aktuelles Projekt der Stiftung sind die „Grünen Herzen Niedersachsens“. Mehr als 180 freiwillige Projekte von Grundeigentümern und Landwirten, Jagdgenossenschaften, Jägerschaften und lokalen Naturschutzverbänden wurden aus der Stiftung heraus in den vergangenen 15 Jahren gefördert. Zusammen mit der Bingo-Umweltstiftung stellt die Stiftung Kulturlandpflege auch in diesem Herbst Fördergelder für Naturschutzprojekte bereit. Weitere Informationen sind im Internet unter www.stiftungkulturlandpflege.de zu finden. (LPD 86/2014)

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