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Stiftung fördert Grüne Herzen Niedersachsens

20. Oktober 2014

L P D - Von der Streuobstwiese bis zum Naturteich – mehr als 180 freiwillige Projekte von Grundeigentümern und Landwirten, von Jagdgenossenschaften und Jägerschaften sowie zahlreichen lokalen Naturschutzgruppen hat die Stiftung Kulturlandpflege unter dem Motto „Grüne Herzen Niedersachsens“ in den vergangenen 15 Jahren bereits gefördert. Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, stehen im kommenden halben Jahr durch Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung weitere Fördergelder zur Verfügung. Die Höhe der Förderung beträgt je nach Art der Maßnahme zwischen 500 und 1.500 Euro. Dieser Zuschuss wird für die Neuanlage von Biotopen in der freien Landschaft oder Maßnahmen der Kulturlandschaftspflege gewährt, um die Artenvielfalt zu erhöhen.

Die Stiftung Kulturlandpflege fördert seit 1998 im Zusammenwirken mit den land- und forstwirtschaftlichen Grundeigentümern unter anderem die Pflanzung von heimischen Bäumen und Sträuchern, die Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, die Pflege von Hecken und Feldgehölzen, die Grünlandextensivierung, den Schutz für Trocken- und Magerrasen sowie die Renaturierung und Betreuung von Kleingewässern. Jedes Jahr werden auf diesem Weg etwa 15 Naturschutzmaßnahmen in ganz Niedersachsen umgesetzt. Zudem zeichnet die Stiftung Kulturlandpflege ein „Stiftungsprojekt des Jahres“ aus. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise die Pflege von Weißdornhecken und die Vernetzung verschiedener Biotope wie Blühstreifen, Hecken und Feuchtgebieten mit einem „Grünen Herz Niedersachsens“ prämiert.

Für Hecken oder Strauchgruppen ist jetzt – passend zur neuen Förderperiode – die beste Pflanzzeit. „Bäume und Büsche wachsen am besten an, wenn man sie im Herbst pflanzt, dann haben die Wurzeln mehrere Monate Zeit, im Boden Fuß zu fassen“, sagt Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege. Die Stiftung hat zwei Broschüren zur „Pflanzung von Hecken und Feldgehölzen“ und zur „Landschaftsgerechten Heckenpflege“ herausgegeben, die unter www.stiftungkulturlandpflege.de bestellt werden können. Die Broschüren enthalten Listen mit heimischen Arten und den für sie erforderlichen Standortbedingungen. Die Förderrichtlinien und Antragsformulare für die finanzielle Beteiligung sind ebenfalls dort abrufbar. (LPD 82/2014)

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