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Lehrer können Lernort Bauernhof erkunden

08. September 2014

L P D - Die Deutschen wünschen sich mehrheitlich ein realistischeres Bild der Landwirtschaft an Schulen. Dazu zählen sie nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes Informationen über die Erzeugung von Lebensmitteln, Biolandwirtschaft oder Umwelt und Umweltschutz. Stichworte wie Massentierhaltung, Subventionen oder Antibiotika zählen dagegen nicht zu den favorisierten Themen im Schulunterricht. Diese Einschätzung hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vereins information.medien.agrar (i.m.a.) ergeben. Fast 60 Prozent der Befragten äußerten die Meinung, an den deutschen Schulen werde ein unrealistisches Bild der Landwirtschaft vermittelt. Pädagogisch erprobte und praxisnah einsetzbare Anregungen für landwirtschaftliche Themen im Unterricht vermittelt eine Lehrerfortbildung im Regionalen Umweltzentrum Hollen  in Ganderkesee. Am Mittwoch, dem 15. Oktober wird dort in der Zeit von 10 bis 15.30 ein außerschulischer Lernort vorgestellt. Hier können Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert lernen. In der Fortbildung werden neben dem theoretischen Hintergrund zum „Lernort Bauernhof“ auch praktische Beispiele vorgestellt. Es werden Lernstationen ausprobiert, ein Büchertisch vorbereitet und über das Lernen auf dem Bauernhof diskutiert. Zentrales Element der Fortbildung bildet der Besuch auf einem Milchviehbetrieb, auf dem unterschiedliche Lernstationen getestet werden können. Anmeldung bitte an: alfs.klv.ol@ewe.net oder über Telefon 04487 750115. (LPD 70/2014)

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