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Tierseuchen als Reisemitbringsel ausschließen!

07. August 2014

L P D - Niedersachsens Tierhaltern sehen die Ausbreitung einiger Seuchen mit großer Sorge und bitten alle Reisenden um erhöhte Vorsicht. Dies trifft in erster Linie für Reisende in östliche Länder wie das Baltikum, Polen oder Weißrussland zu. Die Afrikanische Schweinepest breitet sich an der EU-Außengrenze aus und wurde inzwischen auch in Hausschweinehaltungen festgestellt. „Reisende sollten die Warnhinweise beachten und damit ausschließen, dass die für Tiere verhängnisvollen Viren als Reisemitbringsel mit in unsere Region gelangen“, sagt Landvolk-Vizepräsident Heinz Korte, zugleich  Vorstandsvorsitzender der Tierseuchenkasse. Da sich das Virus offenbar auch mit Grünfutter verbreitet hat, geht der eindringliche Appell zu erhöhter Vorsicht auch an Landwirte mit Zweitbetrieben in Osteuropa. Weder tierische Lebensmittel, noch Jagdtrophäen oder gar Grünfutter sollten aus diesen Regionen nach Deutschland mitgebracht oder eingeführt werden. Besondere Warnhinweise sollten zudem Reisende nach Afrika oder Asien einhalten, dort werden immer wieder Fälle von Maul- und Klauenseuche festgestellt. Auch gegen diese Tierkrankheit bietet Vorbeugung den einzig wirksamen Schutz. Für Menschen sind übrigens beide Tierseuchen ungefährlich. (LPD 61/2014)

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