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Qualifizierung für die außerschulische Bildung

20. Juli 2015


Immer mehr Lehrer wollen mit ihren Klassen live erleben, wie Landwirtschaft funktioniert. Damit entwickeln sich Bauernhöfe zu nachgefragten Orten der außerschulischen Bildung. Und die Landwirte werden zu den Experten, die ihr Wissen an Schüler vermitteln. Um ihnen dabei zu helfen, gibt es jetzt ein Curriculum für die Weiterbildung von Landwirten und anderen Akteuren auf den Höfen.
Es sind Rahmenempfehlungen, die der Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Bildung auf Bauernhöfen dienen sollen. Sie reichen von Einstiegsqualifikationen bis zu zertifizierten Langzeitfortbildungen. Wichtige Fortbildungsinhalte sind z.B. die Vermittlung pädagogischer Grundlagen und die Grundsätze von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Landwirte können sich an den Empfehlungen orientieren, um dadurch noch besser ihre Expertenrolle auszufüllen. Lehrer können an den Qualitätskriterien den Wert des außerschulischen Lernens auf dem Bauernhof besser beurteilen. Davon profitieren sollen schließlich die Schulkinder, indem sie auf dem "Lernort Bauernhof" Kompetenzen für ihre Lebensgestaltung und die nachhaltige Entwicklung ihrer Persönlichkeit erwerben. Weitere Infos unter www.baglob.de.