Aktuelles aus Land und Forst

Exporthilfen zu Unrecht am Pranger

04. Juni 2009

Foto: Werkfoto


Agrarexport  Politiker der Grünen und der Linken sowie Interessenvertreter von Greenpeace, BDM und anderen spielen sich gern als internationale Agrarexperten auf. Sie warnen, dass durch EU-Subventionen, gemeint sind die wieder eingeführten Exporterstattungen für Milch und Milcherzeugnisse, in den Entwicklungsländern Existenzen vernichtet werden. Die Außenhandelsstatistik der EU sagt dagegen etwas völlig anderes aus!

Die EU zahlt seit Anfang des Jahres im Milchbereich wieder Exporterstattungen. Diese betragen weniger als 50% der letztmalig in 2007 gewährten Zahlungen. Damals wurden aus der EU z. B. nach Elfenbeinküste 7 Tonnen (t) Butter, 8 t Käse und 160 t Vollmilchpulver exportiert. Die Zahlen für Äthiopien: 1 t Butter, 6 t Käse, kein Vollmilchpulver. Die Zahlen belegen, dass die EU in ganz andere Länder exportiert: Russland, Mittelmeerraum, Arabien, asiatische Länder. Im Jahr 2007 erreichte der Butterexport dorthin 189.000 t, Butteröl 52.000 t, bei Vollmilchpulver 254.000 t und bei Käse 291.000 t.

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