gemeinsam stark

Leuchtender Protest
entlang der Südlink-Trasse

11. Mai 2017

Foto: Claas

Hannover Die Südlink-Stromtrasse kommt. Was ist dann aber mit den betroffenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen? Die konkrete Betroffenheit der voraussichtlichen Eingriffe wollen Landwirte am Montag, 15. Mai, nach Einbruch der Dunkelheit, ab etwa 21 Uhr, symbolisch darstellen. Mit einer Kette von beleuchteten Schleppern soll das tatsächliche Ausmaß der geplanten Trasse in seiner Länge und Breite dargestellt werden.

Alle vom vermutlichen Verlauf der Südlink-Trasse betroffenen Kreisverbände im Landvolk Niedersachsen haben zu dieser Aktion aufgerufen. „Die Schlepper werden ein Stück des voraussichtlichen Trassenverlaufs komplett abbilden und wollen damit verdeutlichen, wie gravierend sich die Planungen auf die Höfe und die betroffenen Grundeigentümer auswirken wird“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Mit der Protestaktion verbindet das Landvolk die Forderung nach einer regelmäßigen Zahlung für die Nutzung der Flächen.

Folgende Treffpunkte der Schlepperfahrer sind bislang bekannt: Kreisverband Hannover, Hof Hennies, Schwüblingsen, um 20 Uhr. Kreisverband Rotenburg-Verden, Scheeßel-Sothel, ab 19.30 Uhr; Landvolk Lüneburger Heide, B 75, Nähe Wiedingen; Celle: Bergen und Großmoor. Landvolk Göttingen, Rosdorf und Groß Ellershausen, Landvolk Osterode in Dorste Richtung Berka.
Außerdem: Schwichelt bei Peine, Sillium bei Hildesheim und Engelade bei Goslar.

red/sl

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