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Landwirte überreichen Vergissmeinnicht an Ministerpräsiden Weil

05. Mai 2017

Foto: Landvolk Ammerland

Ammerland Im Rahmen der Veranstaltung „Auf ein Wort“ in Bad Zwischenahn stellte sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Fragen, die 150 Gäste zuvor auf Bierdeckeln notiert hatten. Der Politiker wollte mit Ehrenamtlichen ins Gespräch kommen, um sich zu informieren, welchen Beitrag die Politik leisten kann, um die Bedingungen für das Ehrenamt zu verbessern. Ein wichtiges Thema für die Zuhörer waren Kita-Plätze und Beitragsfreiheit. Die Beitragsfreiheit stellte Weil ab 2018/2019 im Fall seiner Wiederwahl in Aussicht. Das Spektrum der weiteren Fragen reichte vom Thema Flüchtlingspolitik über die Cannabisfreigabe bis zur Großen Koalition. Auch die Landwirtschaft war ein heiß diskutiertes Thema. Der Ammerländer Landvolkverband, vertreten durch den Vorsitzenden Manfred Gerken und den Vorsitzenden der Junglandwirte im Ammerland sowie der Friesischen Wehde, Felix Müller, überreichte dem Ministerpräsidenten augenzwinkernd eine große Schale Vergissmeinnicht. Stellvertretend für 2.850 Mitglieder erhielt Weil 28 Pflanztöpfe. Die symbolische Aktion soll ihn daran erinnern, die Anliegen der Landwirtschaft bei den anstehenden politischen Entscheidungen im Auge zu behalten. Gerade vor dem Hintergrund der geplanten Änderungen des Wassergesetzes, des Naturschutzgesetzes, des Agrarstrukturerhaltungsgesetzes oder der Düngeverordnung erwarten die Landwirte und deren Familien mehr Unterstützung. Weitere Einschränkungen beschleunigen den Strukturwandel und führen vermehrt zur Aufgabe der bäuerlichen Familienbetriebe, die auch im Ammerland seit Jahrhunderten nachhaltig wirtschaften.
PI

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