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Lies wirbt für Akzeptanz durch mehr Transparenz

02. April 2015

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (4.v.l.) im Kreis der Referenten (v.l.) Cord Stoyke, Heinz Korte und Dr. Arno Krause, (v.r.) Peter Cornelius  sowie Hans-Joachim Harms (2.v.r.). Foto: Kahnt-Ralle  

Rastede   „Landwirtschaft und Ernährungsindustrie sind in Niedersachsen ein starker Wirtschaftsmotor“, unterstrich Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) beim Themenabend Wirtschaftsgrünland, zu dem das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen ins Akademiehotel nach Rastede  eingeladen hatte. Deshalb müssten Maßnahmen, die die Landwirtschaft betreffen, auch mit der Wirtschaft abgestimmt werden, so Lies, denn viele Wirtschaftszweige in Niedersachsen bräuchten als Grundlage eine erfolgreiche Landwirtschaft. Zu diesen Wirtschaftszweigen zählt der Wirtschaftsminister neben der Ernährungsindustrie auch die Erneuerbaren Energien und den Tourismus.

In der Landwirtschaft hätten sich leistungsfähige und am Markt orientierte Betriebsstrukturen entwickelt, so Lies weiter. Die Betriebe seien damit größer und hätten eine Arbeitskräftestruktur, die es dem Betriebsleiter erlaube, auch mal frei zu haben. Der Wirtschaftsminister sieht das grundsätzlich positiv. Um rentabel wirtschaften zu können, müssten die Betriebe hoch innovativ sein können. Schließlich sei die gesamte Branche stark exportorientiert.

Lies: „Wir brauchen die gesellschaftliche Akzeptanz.“ Die Idealisierung der Lebensmittelerzeugung müsse weg und die Landwirtschaft müsse weiterhin Transparenz schaffen. Am Beispiel der Nährstoffdiskussionen zeigte der Minister auf, wie er sich Lösungen vorstellt: „Die Niedersachsen müssen innovative Lösungen der Gülleaufbereitung entwickeln und diese exportieren.“
Edith Kahnt-Ralle      
 

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