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Absatzpotenzial in Nordafrika und im arabischen Raum

04. September 2014

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Foto: landpixel

Die German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) sieht in Nordafrika und im arabischen Raum noch erhebliches Absatzpotential für deutsche Agrarprodukte. Laut Angaben der Vereinigung sind die Ausfuhren von Agrarrohstoffen und Lebensmitteln aus Deutschland in die nordafrikanischen Märkte 2013 überdurchschnittlich gewachsen. Im Einzelnen konnte der wertmäßige Absatz in Algerien um 5,4 % auf 229 Mio Euro und in Marokko um 46,8 % auf 208 Mio Euro gesteigert werden, womit beide Länder das lange Zeit führende Exportzielland Afrikas, nämlich Südafrika, dessen Bezüge um 30,6 % auf 202 Mio Euro zurückgingen, überholten. Dieses Jahr habe sich die starke Entwicklung dieser Märkte fortgesetzt, berichtete die GEFA. So sei Marokko im ersten Halbjahr mit 158 Mio Euro und einem Wachstum von 11,4 % die unangefochtene Nummer Eins Afrikas vor Algerien mit 125 Mio Euro und Südafrika mit 119 Mio Euro gewesen. Auch die gesamte arabische Region ist der GEFA zufolge durch ein überdurchschnittliches Wachstum der deutschen Agrarexporte in den vergangenen Jahren geprägt. Die Lieferungen in die Länder Ägypten, Bahrain, Jemen, Katar, Kuwait, Oman, Saudi Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE) sind 2013 laut GEFA-Angaben um 24,5 % gestiegen. Dieses Wachstum habe sich mit 3,1 % auf 828,1 Mio Euro im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt. Ein vergleichsweise hohes Einkommen und eine Affinität zu hochwertigen ausländischen Lebensmitteln charakterisierten die aktuelle Situation. „Mit dem Schwerpunkt auf diese noch ein wenig exotischen Exportmärkte setzen wir unsere Orientierung auf Wachstumsmärkte der Zukunft fort und bieten unseren Unternehmen vor dem Hintergrund der Russland-Problematik gleichzeitig aktive Unterstützung an“, betonte GEFA-Sprecher Dr. Franz-Georg von Busse.
AgE

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