Obstbauern erwarten durchschnittliche Apfelernte
L P D - Knackig grün und noch etwas säuerlich sind die ersten Äpfel, die bereits im Alten Land geerntet wurden. Wie der Landvolk-Pressedienst mitteilt, erwarten die Obstbauern eine etwa um 10 Prozent geringere Apfelernte als im Vorjahr. 2007 war jedoch gerade im Alten Land mit rund 340.000 Tonnen (t) eine Rekordernte eingefahren worden. Obwohl die Blüten der Apfelbäume nicht von den Frostschäden betroffen waren, gehen die Obstbauern nun von einer gewissen Alternanz aus. Das heißt, dass sich die Apfelbäume nach der reichen Ernte in diesem Jahr eine Erholungspause gönnen. Die Altländer Obstbauern rechnen deshalb mit einer durchschnittlichen Apfelernte mit einer sehr guten Qualität. Auch Europaweit wird sich die Apfelernte nach Angaben der Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) mit 9,98 Mio. t in einer durchschnittlichen Größenordnung bewegen. Auffällig ist das deutliche Defizit bei der Hauptsorte Elstar, deren deutsche Ernte durch die alternierende Blüte nur auf 165.000 t (-24 Prozent) geschätzt wird. Die prognostizierten Erträge bei Jonagold (140.000 t) und Jonagored (130.000 t) weisen ein Defizit von 16 Prozent beziehungsweise 14 Prozent im Vergleich zum ertragsstarken Vorjahr auf. Dagegen erwartet man in den neuen Mitgliedsstaaten mit Schwerpunkt Polen 3,31 Mio. t, was einer Verdopplung gegenüber der durch Fröste stark dezimierten Erntemenge in 2007 entspricht. Für alle Regionen in Europa gilt ein erhöhter Anteil an Hagelware. (LPD 32/2008)
Donnerstag, 14. August 2008
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