Julihitze setzt Mähdrescher wieder in Gang



L P D - Die hochsommerlichen Tage erfreuen nicht nur Kinder und Urlauber, die ihre wohl verdienten Ferien im Freien genießen wollen, sondern auch die Getreidebauern, die endlich wieder ihre Mähdrescher in Betrieb nehmen konnten. Anfang Juli hatte kühle und nasse Witterung nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes dem recht frühen Erntebeginn ein energisches Ende gesetzt. Nach dem Wetterwechsel in der vorletzten Juliwoche haben die Bauern landesweit bislang Versäumtes in der Ernte aufgeholt. Die Ernte der Wintergerste ist bereits abgeschlossen und hat insbesondere auf leichteren Sandstandorten wegen der zu kleinen Körner für Enttäuschung gesorgt. Ansonsten hat sie die Junihitze noch mit am Besten verkraftet. Auch die Roggenernte ist bereits zu einem großen Teil erledigt, während aktuell die Mähdrescher im Weizen zum Einsatz kommen. Die Bauern freuen sich jetzt über die guten Erntebedingungen, sie müssen das Korn nicht nachtrocknen und sparen damit

Energiekosten. Allerdings haben sie in diesem Jahr Dünger, Pflanzenschutzmittel und auch den Diesel für den Betrieb der Beregnungsmaschinen oder ihre Traktoren wesentlich teurer bezahlen müssen als im Vorjahr. Bei weiter trockener Witterung wird die Getreideernte dann schon bald unter Dach und Fach sein. Ob jedoch ein alter Bauernspruch zutrifft, der für Sonnenschein Ende Juli besagt „Anna (26.07.) warm und trocken, lässt den Bauern frohlocken“, kann noch nicht bestätigt werden. Dazu müssen erst die Erträge und die Erlöse für die neue Ernte bekannt sein. (LPD 30/2008)




Donnerstag, 31. Juli 2008

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