Obstbauern mit der Kirschenernte zufrieden
L P D - Die Kirschenernte im Alten Land geht zu Ende. Im Freiland sind die meisten Kirschbäume bereits kahl, unter Dach bieten die Bäume noch für 14 Tage Erntegut. Dort hängen die besonders süßen und großen Früchte, die ohne schädigenden Regenschauer herangereift sind. Obwohl mit knapp 2000 Tonnen nur die „halbe Ernte“ eingebracht werden konnte, spricht Karsten Klopp, Leiter der Obstbauversuchsanstalt in Jork von einer „akzeptablen Saison“. 50 Prozent der Blüten waren im Frühjahr erfroren, das sehr sonnige und trockene Frühjahr sorgte jedoch laut Landvolk-Pressedienst für eine sehr gute Qualität, sodass relativ hohe Preise verlangt werden konnten. Erstmals hat die Elbe-Obst in Hollern-Twielenfleth, die größte Erzeugerorganisation an der Niederelbe, zudem Kirschen angeboten, die eine bestimmte Größe, Festigkeit und gleichmäßige Färbung garantieren. „Elbe-Obst Naturoyal“-Kirschen hatten zwar einen Aufpreis, aufgrund ihrer definierten Qualität griffen die Liebhaber der knackigen Früchte trotzdem gerne zu. Bei den Äpfeln erwarten die Obstbauern eine etwa um 20 Prozent geringere Ernte als im Vorjahr. 2007 war im Alten Land mit rund 340.000 t eine Rekordernte eingefahren worden. Obwohl die Blüten der Apfelbäume nicht von den Frostschäden betroffen waren, gehen die Obstbauern nun von einer gewissen Alternanz aus. Das heißt, dass sich die Apfelbäume nach der reichen Ernte in diesem Jahr eine Erholungspause gönnen. Die Obstbauern rechnen deshalb mit einer durchschnittlichen Apfelernte mit einer sehr guten Qualität. (LPD 28/2008)
Donnerstag, 17. Juli 2008
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