Kommission fordert Geld zurück



Kontrollen  Die Europäische Kommission fordert von den Mitgliedstaaten für die Jahre 2003 bis 2006 Gelder aus der gemeinsamen Agrarpolitik in Höhe von 410,3 Mio. € zurück. Wie die Brüsseler Behörde mitteilte, wurden die Mittel in den Ländern nicht ordnungsgemäß verwendet. Insbesondere werden unzureichende Kontrollverfahren und die Nichteinhaltung von EU-Vorschriften über die Agrarausgaben kritisiert. Neben Deutschland müssen Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Griechenland, Italien, die Niederlande, Polen und Schweden EU-Mittel rückerstatten. Dabei fallen in der Bundesrepublik diesmal jedoch vergleichsweise geringe Korrekturen an: Für verwaltungstechnische und formale Fehler in ländlichen Entwicklungsprogrammen sollen rund 3,0 Mio. € zurück nach Brüssel fließen. Lediglich in Schweden ist die Schuld noch geringer; dort sollen 0,4 Mio. € für inkorrekte Zahlungen und mangelnde Kontrollen in der Schafhaltung erstattet werden. „Wir setzen uns unermüdlich für eine möglichst lückenlose Kontrolle der Agrarausgaben ein“, erklärte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel zu dem Beschluss. Es handele sich nämlich um Gelder der Steuerzahler, die mit Recht sicher sein wollten, dass verantwortungsvoll damit umgegangen werde, so Fischer Boel.
AgE








Mittwoch, 16. Juli 2008

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