Das Landvolk Nr. 7- Juli 2008



Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Landwirte haben die Anfang des Monats begonnene Getreideernte witterungsbedingt wie-der unterbrochen. Schon bei der Aussaat haben sie mit schwierigen Bedingungen umgehen müs-sen. Ernteprognosen wagt zurzeit noch niemand. Wir hören aber sehr unterschiedliche Einschät-zungen zu den Ertragserwartungen. Das Wetter bleibt damit ein wichtiger Faktor. Auch bei den Preisen halten sich alle Marktbeteiligten noch zurück. Die Einflüsse des Weltmarktes sind nicht zu übersehen, auch die Währungsdisparitäten können die Märkte noch in Bewegung bringen. Der Energiepflanzenanbau dagegen schränkt die pflanzliche Erzeugung für den Nahrungssektor in un-serer Region kaum ein. Es ist für die Landwirte jedoch unverständlich, dass der energetische Wert des Weizens nicht entsprechend honoriert wird. Aus diesem Blickwinkel betrachtet müsste der Weizen eigentlich doppelt so hoch bezahlt werden wie zurzeit. Die Landwirte werden den Markt sehr genau beobachten, um den richtigen Verkaufszeitpunkt einzuschätzen.

                                                                                               Ihr   Werner Hilse



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Dienstag, 15. Juli 2008

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