Hilse unterstützt Forderung nach höherem Milchpreis



L P D - Das Landvolk Niedersachsen steht weiter voll und ganz hinter der überaus berechtigten Forderung der Milcherzeuger nach einem höheren Milchpreis. Die im Frühjahrgetroffenen, zu niedrigen Preisabschlüsse des Lebensmitteleinzelhandels mit der Milchwirtschaft müssen daher dringend  neu verhandelt werden. “Die Entscheidung der Milchbauern, die im Kampf um einen fairen Auszahlungspreis den Streik als letztes Mittel der Wahl nutzen, respektieren wir“, sagte Landvolkpräsident Werner Hilse zu dem aktuellen Milchlieferstreik. „Die boykottbereiten Landwirte müssen im Gegenzug das Votum der Bauern achten, die ihre Milch - aus welchen Gründen auch immer – ganz bewusst weiterhin an die Molkereien liefern wollen“, fügte er an und rief zu einem fairen Miteinander und mehr Besonnenheit in den Dörfern auf. Die freie unternehmerische Entscheidung jedes einzelnen Landwirtes und dessen Eigentum blieben unantastbar. Hilse appellierte eindringlich an die bäuerlichen Familien, sich nicht an repressiven Maßnahmen gegen nicht streikende Milcherzeuger und deren Familien zu beteiligen. Das Landvolk Niedersachsen spricht sich daher auch gegen die Blockade von Molkereistandorten aus. „Es gilt, in einem vernünftigen Miteinander für die gemeinsamen Ziele zu kämpfen“, appellierte Hilse an die Landwirte.



Dienstag, 3. Juni 2008

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