Importverbote fallen



Handelsbeziehungen  China will das Importverbot für deutsches Schweinefleisch aufheben. Das haben die zuständigen Behörden in Peking angekündigt. Die Volksrepublik (VR) hatte das Verbot im Jahr 2000 als Reaktion auf den Ausbruch der Schweinepest in Deutschland verhängt. Damit ist nun der Weg frei, das offizielle Zulassungsverfahren zur Vorbereitung deutscher Schweinefleischexporte einzuleiten. Im Gegenzug wird die Bundesregierung weiter die Bemühungen Pekings unterstützen, die Einfuhr von erhitztem chinesischem Geflügelfleisch in die Europäische Union zuzulassen. Das Bundesagrarministerium wertete die Ankündigung insgesamt als einen bedeutenden Schritt zur Normalisierung der zuletzt belasteten deutsch-chinesischen Beziehungen.

Polen hebt mit Russland einen mehr als zwei Jahre dauernden Handelsstreit bei, die Landwirtschaftsminister beider Staaten unterzeichneten bereits Vereinbarungen zur Wiederaufnahme der Warenströme. Russland hatte mit einem Importverbot für Fleisch und pflanzliche Produkte auf die aus russischer Sicht Nichteinhaltung von Hygienestandards reagiert. Polen sah diese Restriktionen politisch motiviert. Die ersten Fleischlieferungen nach Russland wurden inzwischen bereits abgewickelt.
AgE/dpa




Montag, 28. Januar 2008

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