Osnabrücker Bullen sind weltweit gefragt
Schwarzbunte aus Niedersachsen sind weltweit gefragt, in besonderem Maße trifft dies auf einige Besamungsbullen der Osnabrücker Herdbuchgenossenschaft zu. „Ramos“, “Lancelot“ und „Dorado“ sind Holsteinbullen aus dem Osnabrücker Zuchtgebiet, deren Nachkommen in den renommiertesten Milchviehställen Europas und Amerikas zu Hause sind. „Ramos“ vererbt seinen Töchtern ein hohes Milchleistungsvermögen mit viel Fett und Eiweiß. Zudem zeichnen sich die Nachkommen durch eine hohe Eutergesundheit und eine lange Nutzungsdauer aus. Er straft damit alle die Behauptungen Lügen, wonach eine hohe Leistung nur von Kühen mit kurzer Lebensdauer erbracht werden könnte. Ähnlich positive Eigenschaften zeichnen den Bullen “Lancelot“ aus. Die Tierzüchter schätzen seine Nachkommen darüber hinaus auch auf Grund ihres Aussehens: Es sind lange Kühe mit einem hoch angesetzten Euter, wie es heute dem Schönheitsideal einer Schwarzbunten entspricht. Als „Allround-Vererber“ entspricht „Lancelot“ rundum den Wünschen der Milchvieh haltenden Landwirte. Zusätzlich zu diesen bekannten Bullen fällt „Manuel“ mit einem großen Plus bei der Eiweißvererbung auf. Diesem Leistungsmerkmal messen die Züchter zunehmende Bedeutung bei, da die Eiweißkomponente der Milch über die Käsereien wesentlich lukrativer zu vermarkten ist als das Fett. Erste Molkereien haben ihre Milchgeldabrechnungen schon darauf abgestellt.
Mittwoch, 13. Juni 2007
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